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Kiew

Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, ist eine der ältesten Städte der Welt, die sich auf den mächtigen Ufern des Dnipro ausgestreckt hat und ist dabei auch einer der schönsten Platze in Ost-Europa. Die Großartigkeit der tausendjährigen orthodoxen Tempeln und Kloster mit goldenen Kuppeln neben modernen architektonischen Gesamtbild, stille grüne Straßen und Parks auf den Dnipro Hügeln, ein besonderer Reiz des Andreewskij Abstiegs, gefüllt mit mehrsprachigem Geschwirr der Touristen, die hierher kommen um die Atmosphäre der Stadt zu spüren, die Werke der Ukrainischen Künstler anzuschauen und als Andenken Arbeiten von Volkskünstlern zu kaufen.

Kiew wird zum Zentrum internationaler Kunst in Ost-Europa. Das Pinchuk Art Centre im historischen und architektonischem Komplex im Bezirk Bessarabka Platz und das vor kurzem eröffnete Museum moderner Kunst der Ukraine erlauben es den Kiewern und den Gästen der Stadt die Kunstwerke der besten modernen Meister zu genießen. Darüber hinaus gibt es in Kiew viele Kunstgalerien und Studien, wo man originale Werke finden kann, die zu ihren Familienreliquien werden können.

Jede Woche findet in Kiew die Ukrainische Modewoche statt, die eine wunderbare Gelegenheit bietet die Eleganz und Schönheit der letzten Kollektionen der Führenden ukrainischen Designer zu bewundern, die in der Lage sind das verwöhnte Publikum mit reicher Vielfalt von europäischen Stilen und Blicken auf Mode zu begeistern. Dieses Ereignis spielt eine wichtige Rolle auf dem Spielraum der Fashion Industrie. Obwohl Sie in der Lage sind Kleider ukrainischer Modedesigner mit weltberühmten Namen in London und Paris, Zürich und Berlin, Monako und Amsterdam zu kaufen, sind doch die interessantesten Werke nur in Kiew zu finden.

Jedes Volk hat seine nationalen Heiligtümer, sein Zentrum dessen Geistlichen Lebens. In der Ukraine ist es, vor allem, die Sophia Kiewskaja, die sich im Zentrum Kiews befindet, mitten in seinem Herz, die schon fast 1000 Jahre mit ihrer Pracht erfreut. Der Großartige Dom der Heiligen Sophia wurde vom Fürst Jaroslaw Mudryj gegründet als Manifest der Erscheinung einer mächtigen christlichen Rus auf der globalen Arena. Heute ist sie nicht nur ein nationales Heiligtum, sondern auch ein einzigartiges historisches und kulturelles Monument, das eine weltweite Anerkennung errungen hat.
Ein weiters christliches Heiligtum von nicht nur nationaler, sondern auch weltweiter Bedeutung — die Kiewo-Petscherskaja Lawra — erhebt sich schon seit mehr als 950 Jahre prachtvoll über den Hügeln des rechten Strandes des Dnipro. In den unterirdischen Höhlen haben sich die ersten Mönche gesiedelt und heute werden hier ihre unversehrten heiligen Gebeineaufbewahrt. Wenn man mit einer Kerze in der Hand durch die schmalen geheimnisvollen Tunnel des unterirdischen Klosters geht, kann man auf eigener Haut den Atem der Jahrhunderte und die lebendige Energie der antiken Heiliger spüren.
Der Dom der Heiligen Sophia und die Kiewo- Petscherskaja Lawra sind in der UNESCO Welterbeliste.

Lwiw

Wenn man durch die Ukraine reist ist es unmöglich diese wunderschöne antike Stadt auszulassen. Man sagt, dass Lwiw ein Platz ist, wo sich Ost und West begegnen. Während seiner ganzen Geschichte war Lwiw ein „Schmelztiegel“ für verschiedene Einflüsse und all das kann man heute noch in seiner Architektur, Traditionen, Kultur und Menschen sehen.
Lwiw ist ein hervorragendes Beispiel der Vereinigung von architektonischen und künstlerischen Traditionen von Ost-Europa mit Italien und Deutschland. Das Gesamtbild des historischen Zentrums der Stadt ist in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.

Das Stadtzentrum, das eine jahrhundertealte Geschichte hat, behielt seinen originalen mittelalterlichen Geist. Der Rynok Platz ist ein eigenartiges Museum unter freiem Himmel, wo jedes Haus ein Architekturdenkmal ist, umhüllt mit einer eigenen Legende. Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko — alles hat sich in einer idealen Kombination gemixt, weshalb Sie diesem Rat folgen sollten: Lwiw sollte man zu Fuß gemächlich besichtigen: Ziegel, Kieselstein, Türöffnungen, Türme, Dächer und natürlich allgegenwärtige Löwen…

Lwiw war der erste Ort in der Ukraine, wo man anfing Kaffee zu bereiten, seit 1780 (darauf deuten die Archive der Stadt Kamenez-Podolskij). Auch heute schwebt sein bezauberndes Aroma über der Stadt. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit sich in die reichen Kaffeetraditionen der Stadt zu versenken. Genießen Sie einen fabelhaften Espresso am morgen und den zauberhaften Anblick der Alten Stadt, der sich vom Dach des Hauses der Legenden eröffnet. Oder probieren Sie einen handgemachten Cappuccino mit Schokolade, der in dem berühmten Lwiw Schokostudio bereitet wird.

Die politische und wirtschaftliche Rolle von Lwiw lockte immer viele ethnische Gruppen mit verschiedenen Meinungen auf Kultur und geistliche Gesinnungen an, die die Vielfältigen, aber doch gegenseitig verbundenen Gemeinschaften der Stadt bildeten.
So wurde, z. B., dank der armenischen Gemeinschaft, einer der ältesten Gemeinschaften von Lwiw, die Jahrhunderte ihre Heimstatt nationaler Kultur in der Stadt gründete, im Jahr 1363 der Armenische Dom — ein unikales Denkmal östlicher Kultur, vollendete Kombinierung von armenischer, westeuropäischer und ukrainischer architektonischer Baukunst errichtet.

Odessa

Wenn eine gemessene Lebensweise nicht Ihr Stil ist, dann ist unser Rat — reisen Sie nach Odessa.
Die rastlose Hafenstadt an der Schwarzmeerküste wird Sie nach der ersten Minute ihrer Bekanntschaft lächeln lassen. Bereiten Sie sich auf die lebhaftesten Erlebnisse, den fröhlichsten Bekanntschaften und das wichtigste — bereiten Sie sich vor sich in Odessa zu verlieben, so wie Sie es machten, als Sie 16 Jahre alt waren.
Wundern Sie sich nicht, wenn ein zufälliger Passant Sie plötzlich fragt, warum Sie nicht nach dem Wetter gekleidet sind und eine Minute später eine fröhliche Party Sie zum Picknick am Meer einlädt. Denn das Phänomen von Odessa sind die Einwohner der Stadt selbst, die sich wirklich als eine andere Nationalität betrachten, da man hier gleich auf allen Sprachen spricht und dabei auch ohne Dolmetscher.
Wenn Sie durch die Ukraine reisen, müssen Sie unbedingt Odessa sehen, dann können Sie die Seele des ukrainischen Volks besser verstehen.

Wenn Sie vorhaben Odessa richtig zu erleben, machen Sie einen gemächlich Spaziergang durch das historische Stadtzentrum. Und um die traditionelle Lebensweise einer Familie in Odessa zu spüren, werfen Sie einen Blick in einen alten, mit herbstlichen Blättern bedeckten Hof. Nach einer leckeren Mahlzeit mit einem Kelch guten Weines in einem Jüdischen Restaurant, nur wenige Meter vom Opernhaus entfernt, richten Sie sich in einem Gemütlichen Park ein und wenn Sie Glück haben, lauschen Sie der Probe der Opera zu und dann plaudern über das „Hohe“ mit der lokalen Boheme.

Strömige Fontäne, aromatische Farben von Akazien, eine frische Seebrise und Künstler aus Odessa, die eine improvisierte Galerie im Stadtgarten arrangiert haben, ist auch die heutige Odessa.
Der Arkadija Strand mit seiner funkelnden Mosaik aus Nachtclubs, wo schöne Menschen lachen, tanzen und den Sonnenaufgang am Meer treffen und den heutigen Tag leben. Die Clubveteranen, für die eine ideale Erholung Gespräche vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang sind, werden sich hier wie zuhause fühlen. Clubs in Odessa — im Bereich zwischen Lounge-Bars mit stiller Musik und gemütlicher Atmosphäre bis zu Technodiscos mit heißen Rhythmen lateinamerikanischer Tänze.

Die legendäre Deribasowskaja Straße, berühmte Rischelewskaja und elegante Gretscheskaja bringen Sie zum weltberühmten Odessa Opernhaus. Dies ist die wichtigste historische und architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Odessa Opera ist in der Bewertung der besten Opernhäuser der Welt und befindet sich neben der La Scala in Milan und der Großen in Moskau. Er ist Heim für viele der herrlichsten Opernstimmen der Ukraine und der besten Opernaufstellungen. Die vor kurzem rekonstruierte Oper bietet 20 Opernaufstellungen und 19 Ballettaufstellungen in der Opernsaison-2013 an.
Und nur wenn Sie wieder zuhause sind und sich an diese wunderbare Stadt erinnern, werden Sie endlich feststellen, dass es nicht Sie sind, der sich in Odessa verliebt hat. Odessa hat sich in Sie verliebt.

Donezk

Donezk wurde vom walisischen Industriellen John Hughes wie Arbeitersiedlung für Bergarbeiter in der Ostukraine gegründet, dann wurde sie aber zu einer der größten Industriestädten Osteuropas, die nicht nur durch die Eisenhüttenwerke und Kohlebergwerke, sondern auch Theater, Museen, und natürlich durch die Stadien, wo Tausende und aber Tausende Fans für Lieblingssportart — Fußball zusammenkommen, berühmt ist.
Nach offizieller Anerkennung von UNESCO ist das die grünste Stadt unter industriellen Zentren der Welt. Schattige Alleen, Parks und Boulevards mit Rosengärten — das ist die innovative, dynamische, nicht ordinäre Donezk, Stadt, die sich schnell ändert und wird immer schöner.

Donezk wird durch zwei professionellen Fußballklubs, die in der ukrainischen Premjer-Liha spielen — FK „Schachtar“ und FK „Metallurg“ vertreten. FK „Schachtar“ hat in 2009 UEFA-Pokal gewinnen. Der Gewinn in der Nationalmeisterschaft hat Donezk auf der Fußballkarte Europas bezeichnet, und Donezk zu einer der Hauptreiserichtungen für Fußballfans wurde.

Stadion „Donbass Arena“ ist einer der beste Fußballstadien Europas. Es wurde gemäß Normen von UEFA der Klasse „Elite“ (fünf Sterne) entworfen und gebaut. Dank solcher ungewöhnlichen Designentscheidung, wie Effekt des gleitenden Dachs, erinnert diese Arena nach der Form die Flugscheibe. Aber die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale dieses grandiosen Sportobjekts sind ovale Form, völlig glasgedeckte Fassade und Außenbeleuchtung, dank der glänzt das Stadion in der Nacht wie einen Brillant. Es kann über 50 tausend Zuschauer bequem empfangen. Im Stadion funktionieren das größte in der Ukraine Museum vom FK „Schachtar“ und Fan Cafe. Man kann „Donbass Arena“ sowohl vor Ort, als auch on-line besuchen.

Jährlich bekommt Donezk immer mehr Züge einer europäischen Stadt. Wenn Sie durch den zentralen Teil der Stadt spazierengehen, können Sie die Einkaufszentren mit Weltbrandmarken, schicke Hotels und Restaurants sehen. Sie werden durch den Park der Schmiedefiguren auf dem Puschkin-Boulevard sehr erstaunt, wo sich unter anderen Exponaten die Kopie des Symbols von Donezk — Merzalow-Palme befindet, die im 1900 „Grand Prix“ in der Ausstellung in Paris bekommen hat.
Industrielles und gleichzeitig Exkursionsobjekt — Salzbergwerke in der Stadt Soledar, was sich neben Donezk befindet, ist von großem Interesse. Diese phantastische Welt, in der alles aus Salz besteht: Wände, Decke, Fußboden, Figuren und Bäume. Besonders überrascht Fußballfeld aus Salz, Untergrundlabyrinthe und Konzertsaal mit höhe 30 Meter mit einzigartiger Akustik, wo das weltberühmte Konzert „Salzsymphonie“ klang. Aufenthalt imSalzbergwerk nicht nur spannend, sondern auch heilsam.
Donbass ist durch ihre Vielseitigkeit und Offenheit berühmt. Hier kann man ungewöhnliche Erfahrung bekommen, wenn Sie den Kohlebergwerk besuchen und erblicken, wie das Metall entsteht, und wie in den tiefen Keller der berühmte „Artemiwsker Sekt“ die Sonnenenergie akkumuliert.
Lernen Sie Donbass kennen und lieben Sie sie, wie Ortseinwohner lieben — arbeitsame und offenherzige Leute, die immer mit ihrer offenen Gastfreundschaft überraschen.

Charkiw

Egal wann Sie vorhaben eine Tour durch die Ukraine zu planen, schließen Sie Charkiw in Ihre Liste der zu besuchenden Orte ein.
Dieser Stadt war es immer inhärent sich unter anderen Städten auszuzeichnen worin sie gute Fortschritte gemacht hat. Ein Beweis der kühnen Ambitionen der Stadt ist die Glocke der Maria-Entschlafens-Kathedrale. Man sagt, dass Sie so gebaut wurde, um höher zu sein, als der Kreml in Moskau, was inakzeptabel für das Reichsetikett der Zeit war. Die Maria-Entschlafens-Kathedrale wurde zwischen 1820–1830 errichtet und steht auf dem Universitetskij Hügel am Flussufer des Lopan.
Heute ist Charkiw eine der führenden intellektuellen, kulturellen und industriellen Zentren des Landes.

Charkiw war die erste Hauptstadt der Sowjetischen Ukraine zwischen 1917–1934. Damals war die Stadt ein Zentrum des Konstruktivismus im Bereich Stadtplanung. Sie war ein Platz für innovative Projekte, die Charkiw aus einer Handelsstadt in ein Industrie- und intellektuelles Zentrum verwandelten.
Gosprom (Haus der staatlichen Industrie) ist die Visitenkarte von Charkiw und eines der interessantesten Gebäude. Als es fertig war, war es der erste „Wolkenkratzer“ in der UdSSR. Das Gebäude befindet sich am Svoboda Platz — einem der größten Plätze der Welt (12 Hektar). Seine Form ähnelt deutlich einem Kolben, dessen rechteckige Seite auf die Sumskaja Str. hinausgeht und der runde Teil sich bis zum Lenin Monument erstreckt, in dessen Mitte befindet sich ein Park.

Charkiw ist eines der größten Ausbildungszentren der Ukraine und Ost-Europa, von der Anzahl der Bildungsanstalten und Studenten aus gesehen. Die Stadt wird nicht umsonst die Studentenhauptstadt genannt.
Die erste Bildungsanstalt der Stadt war die Imperatorskij Universität (heute ist es die V. N. Karasin Charkiw nationale Universität), die im Jahr 1805 eröffnet wurde. Sie schenkte der Welt drei Nobelpreisträger — Ivan Metschnikow (Medizin, 1908), Lev Landau (Physik, 1962) und Simon Kuznets (Wirtschaft, 1971).
Heute studieren in Charkiw mehr als 200000 Studenten auf technischen, Jura, wirtschaftlichen und anderen Fakultäten, darunter 12000 — ausländische Studenten, was auf den lebhaften Strassen dieser Stadt ein Gefühl von Multikulturalismus verschafft.
Wahrscheinlich fühlt sich Charkiw deshalb immer so jung, mag es im Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein und nicht standardmäßige Wege zu wählen und in allem erster zu sein.

Krim

Legendäre Halbinsel Krim, Schwarzmeerperle der Ukraine, ist durch ihr mildes Klima und herrliche Natur bekannt. Hier ist eine bewundernswerte Palette der klimatischen Zonen dargestellt, die alle fünf Festländer auf einem kleinen Eckchen der Erde gesammelt hat. Hier liegen grenzenlose Grassteppen benachbart mit grünen Weintraubentälern, relikte Haine und undurchdringliche Dickungen mit Schluchten und Wasserfällen, goldfarbene Sandstrände mit malerischen Bergen, auf deren Gipfeln der Schnee auch im Juni liegen kann. Hier kann man an einem Tag die wilde Natur von Amerika, Asien, Afrika und Europa, — sowie einzigartige Pflanzen sehen, die nur in der Krim vorkommen.

Zum eigentümlichen Symbol der Krim wurde das Schloss „Schwalbennest“, das an der 40-Meter-Felsenwand Aurora in der Siedlung Gaspra liegt. Unter das ritterliche Heim stilisiert, lockt seine romantische Gestalt jährlich Tausende von Besuchern hierher an. Niemand kennt seine Geschichte wahrheitsgemäß, aber herzbewegendes Schicksal des Schlosses, das seit 1912 tapfer den Stürmen allein widersteht, nötigt die Bewunderung ab.
Am Rand von Jalta befindet sich der Liwadija-Palast — wohl eine der schönsten und Zeicheneinrichtungen, Denkmal der Geschichte und Architektur der XIX. — XX. Jahrhunderte und ehemalige Residenz der russischen Imperatoren. Im Februar 1945 fanden hier die Sitzungen der Jaltaer Konferenz der „Großen Drei“ — Stalin, Churchill und Roosevelt statt.
Noch ein architektonisches Wunder des XIX. Jahrhunderts — Woronzow-Palast, der im kleinen Kurstädtchen Alupka liegt.

Wunderbare Krimgebirge stellen einen langgestreckten Gesteinskörper mit flachen Nordhängen dar, die mit dichten Wäldern bedeckt sind. Im Süden fallen die Berge seewärts steil ab, die Steilwände bildend, die in manchen Orten 500 Meter erreichen. Eine der malerischsten Gipfel gilt mit gutem Recht der Berg Ai-Petri, mit der Höhe 1234 Meter. Aus vielen Punkten der südlichen Küste kann man seine bewundernswerte Bergspitze mit großen und kleinen Zacken sehen, und den Berg Ai-Petri hinauf erstiegen, kann man mit herrlicher Ansicht bewundern: gemütliche Buchten und Baien, grüne Wälder und Haine, Felsen und Strände der südlichen Küste, die auf der Hand liegen.

Es ist noch nicht lange her, dass Sewastopol als wichtiger Marinestützpunkt eine geschlossene Stadt war, doch heute ist die Stadt für alle offen und lädt Touristen aus aller Welt ein. Wenn Sie einmal in dieser heldenhaften Stadt gewesen sind, werden Sie niemals seine Pracht vergessen: weiße Fassaden der Gebäude die im Mittelmeerstil gestaltet sind, malerische Alleen, Steinfestungen, intelligenter Primorskij Boulevard, woraus sich ein wunderbare Aussicht auf die berühmte Sewastopol Bucht öffnet, viele historische und architektonische Denkmäler — dies macht einen unvergesslichen Eindruck.

Sewastopol ist eine der bekanntesten Seefestungen in Europa und das Schicksal der Stadt ist untrennbar mit der Marine verbunden. Neben dem Primorskij Boulevard, direkt zwischen den Wellen, auf einer künstlichen Insel steht eine elegante Säule, gekrönt mit einem goldenen Adler, der ins Meer gerichtet ist und in seinem Schnabel einen Lorbeerkranz und einen Seeanker hält — ein Denkmal den versunkenen Schiffen, die im Jahr 1854 der feindlichen Flotte den Weg blockierten. Dieses Monument symbolisiert die Militärtapferkeit und den Heroismus der Schwarzmeerseemänner, die die Stadt vor der aufrückenden Invasion schützten.

Hersones wurde von antiken griechischen Kolonisten vor über 2500 Jahre gegründet. Seine Geschichte ist tief mit der Geschichte des Antiken Griechenlands, dem Antiken Rom und Byzanz verflechtet. Aufdiese Stadt entfiel eine wichtige Mission ein Tor zu sein, durch das das Christentum aus der Byzanz nach Ost-Europa drang. Und heute locken die Ruinen von Hersones Menschen aus der ganzen Welt an. Kann man auf das Vergnügen verzichten selbst die Geschichte zu berühren, durch den eins von der Sonne durchfluteten lebhaften Zentralplatz der antiken Stadt zu gehen, die Marmorsäulen zu sehen, versuchen in die berühmte Glocke zu schlagen und sich im frischen Schatten der Schutzmauern der antiken Festung auszuruhen und das südliche Meer zu bewundern.

Balaklawa ist ein unikaler Ort, der die Aufmerksamkeit von Touristen aus aller Welt auf sich zieht. Es ist nicht lange her, dass Balaklawa eines der strengst geschlossen Orte der Sowjetunion war, denn hier befand sich ein streng Geheimes Werk für U-Bootreparaturen. Der unterirdische U-Bootstutzpunkt befand sich in der Tiefe eines Hügels und konnte einen direkten Atomschlag aushalten. Heute ist der Stutzpunkt außer Betrieb genommen und offen für Besichtigungen.
Jährlich lockt Balaklawa viele Segler an, hier ist das sauberste Meer der Südküste und die schmale und tiefe Balaklawa Bucht, geschützt von allen Seiten von Wind und Wellen, gilt als die beste Schwarzmeerküste aus der Sicht von Natur- und Navigationsbesonderheiten.

Kamjanez-Podilskyj

Schwärmen Sie worüber man in den Büchern schreibt zu sehen, sich in die Atmosphäre der längst vergangenen Epochen zu versenken, sich als mittelalterlicher Ritter oder würdevolle Bürgerin, die mit ordentlicher Haube bekleidet ist, zu fühlen? Vertrauen wir das Geheimnis an — um mit eigenen Augen die Stadt der Vergangenheit zu sehen, braucht man keine Zeitmaschine. Mittelalterliche Burgen, die über altertümliche Verteidigungsmauern emporragen, enge kurvenreiche Sträßchen, die mit festem Pflasterstein gepflastert sind, felsige Steilhänge, über denen harte Türme abhängen — herzlich willkommen nach Kamjanez-Podilskyj — zauberhafte, einzigartige Stadt, in der die Geschichte neben Ihnen auf den Straßen geht.

Morgen. Die Stadt schläft noch, während über dem einzigartigen architektonischen Denkmal des XII. Jahrhunderts die Sonne aufgeht. Man will recht bald berühmte Burg sehen, wie märchenhaftes Schloss, ist sie über den turmhohen Abgrund sichtbar. Dort, weit unten, rankt sich der Fluss wie eine Schlange, aber Sie sehen darauf schon aus den Schießscharten, mit denen die Türme umringt sind. Der Weg zu ihr, gastfreundlich und unangreifbar gleichzeitig, rollt sich mit rasender Welle, die auch jetzt als vollwertiger wirksamer Weg bleibt. Alte Stadt beginnt von engen Sträßchen, auf denen die Häuser, sich aneinander schmiegend, schmuckvoll und geheimnisvoll sind. Winzige Innenhöfe, die mit Gewölben und Wänden aus Wildrebe verschlungen sind, ziehen sie durchzuwandern. Das Sträßchen, das als erstes hinunterläuft, rechts vom örtlichen botanischen Garten und der Brücke, führt unerwartet zur architektonischen Sehenswürdigkeit des XVI. Jahrhundertes — zum Königlichen oder Kuschnirsker Turm. Das Zeichen nebenan mahnt vor dem Havariezustand des Gebäudes, aber die Fassade ist gut erhalten geblieben. Plötzlich, unerwartet fährt durch enges Gewölbe des Turmes modernes Fahrzeug durch, und das ist sehr ungewöhnlich, das Unterbewusstsein erwartet hier doch altertümliche Kalesche zu sehen und das Geratter von den Holzrädern auf nassem Straßenpflaster zu hören.

Die Burg, die 12 Türme, neue Burg, Türkische oder Schlossbrücke und zwei Bastionen — Nördliche und Südliche aufzählt, vereint geniale Schöpfung mittelalterlicher Baumeister, einzigartige Verteidigungsanlage, die die Stadt in der Zeit der Herrschaft von Armenien, Polen und der Ukraine von feindlichen Einfällen verteidigte. Es gibt keine genauen Angaben über das Alter des Baus, aber die Historiker zählen das Datum der Errichtung der Burg und Stadt zum XII. Jahrhundert. Die Burg ist aus Stein gebaut, dessen Ablagerungen bisher mit seinem Ausmaß in den Kellerräumen überraschen, und nun sind tiefe Steinbrunnenbohrungen erhalten geblieben, die das Wasser aus dem Fluss zum Bau lieferten. In der Zeit der Belagerung der Burg wurde dieses Wasser nur für technische Zwecke verwendet, denn es kann vergiftet sein. Auf dem Platz ist das Holzlager gebaut, auf dem die Volksgruppen während der jährlichen Festspiele der Turniere auftreten. Zur Erinnerung an den Besuch der Burg kann man hier Souvenirs für jeden Geschmack kaufen — fabrikmäßige und von geschickten örtlichen Handwerkern. Besonders schön ist die Burg am Abend, wenn auf die Stadt die Dunkelheit sinkt — die Laternen, die altertümliche Mauern und Türme umgeben, bestimmen ihre Silhouetten in der Nachtdunkelheit.
Im Stadtzentrum ist sehr sauber und gemütlich: Souvenirbuden, gefärbt, wie holländische Häuschen, authentische Cafes und Lokale, kleine Familienhotelhöfe und schicke Hotels mit prachtvollen Innenausstattungen. Sich umgebende Häuser ansehen und durch Innenhöfe gemächlich spazierengehen kann man hier ohne Angst nach dem unmutigen Anblick der Einheimischen zu fischen — die Stadtbewohner sind sehr freundlich und umgänglich. Sie treten selber an Sie auf der Straße und bieten ihre Hilfe an, wenn Sie vom Wege abkommen sind.

Jeden Tag fahren die Ausflugsbusse aus dem Stadtzentrum noch zu einer Kosakfestung — Hotynsker Burg, die in der Stadt Hotyn liegt, 28 km von Kamjanez-Podilskyj entfernt ist. Vom Haupttor führt der Steinweg direkt zur Burg, den erschütternden Fernblick der mittelalterlichen Verteidigungsanlage, Wälle, die mit grünem Rasenteppich gedeckt sind, des wasserreichen Dnisters, der die Mauern mit blauem Band umwickeln, öffnend. Hier gibt es viel frische Luft und blauen Himmel über dem Kopf.
Niemand weiß, welche Geheimnisse diese schweigsamen Mauern, majestätische Türme noch verbergen. Wie viele Rätsel schlafen in Verliesen und altertümlichen Kirchen? Hier atmet man anders: die Vergangenheit ist ganz nah, es lohnt sich nur die Karte in die Hand zu nehmen und den Wimpel auf dem Zeichen „Kamjanez-Podilskyj“ zu befestigen!

Poltawa

Um die Geschichte der Ukraine mit eigenen Augen zu sehen, besuchen Sie die Oblast Poltawa — farbenreiche und gastfreundliche Gegend des Kosakentums und der gestickten Handtücher, die der Welt die Klassiker der ukrainischen und Weltliteratur gegeben hat.
Auf den ersten Blick ist die Stadt etwas zu schmal wegen der Ergiebigkeit der Neubauten und der kleinen privaten Gehöfte, aber es lohnt sich zum Zentrum von Poltawa hineinzukommen, und Sie überrascht die sprechende Dekorationsverwandlung. Majestätische Kolonnen, modellierte Fassaden, alte Kastanienbäume beiderseits der Straßen mit dem Steinpflasterbelag — hier ist alles in den besten Traditionen der Reichslandschaft vom Anfang des 19. Jahrhunderts.
Seit 1802 wandelte sich Poltawa allmählich in die verkleinerte Kopie von Petersburg um — die Spuren der Herrschaft des Russischen Reiches schmücken auch jetzt die Zentralstraßen der Stadt.

Im Zentrum von Poltawa liegt der berühmte Runde Platz mit dem Korpusnyj Garten — dem Denkmal der Gartenkunst. In der Mitte vom Korpusnyj Garten ist das Monument der Ehre errichtet, das zu Ehren der russischen Armee von Peter І über die Truppen des schwedischen Königs Karl XII. in der berühmten Poltawa Schlacht 1709 eingestellt wurde, die eine wichtige Rolle in der europäischen Geschichte gespielt hat.
Durch den Woskresnyj Hang zum Soborna Platz spazieren gegangen, sehen Sie die einzigartige Anlage der Denkmäler, die den Namen — Iwanowa Berg trägt. Den Domplatz schmückt die Uspenski-Kathedrale — eine der größten orthodoxen Gotteshäuser der Ukraine, und gleich dahinter breitete sich das Gehöft-Museum des Gründers der ukrainischen Hochsprache, des Autors von „Eneida“ Iwan Kotljarewskij.

Zur Heldenvergangenheit von Poltawa unmittelbar berühren und sich in den Geist der ruhmvollen Zeiten einfühlen kann man, nur 9 km vom Stadtzentrum abgefahren. Im Vorort Jakowzi befindet sich das Museum-Naturschutzgebiet „Feld der Poltawa Schlacht“, in dem die historische Landschaft, die Fragmente der Befestigungsanlage bis jetzt unveränderlich erhalten geblieben sind, hier stehen die Denkmäler der Verteidiger von Poltawa und der auf dem Schlachtfeld gebliebenen tapferen schwedischen Kämpfer beisammen.

Wenn Sie die Oblast Poltawa besuchen werden, besuchen Sie unbedingt Dykanka — mystisches Dorf, das von großen Nikolai Gogol gepriesen wurde. Ungeachtet der stereotypen Dorflandschaft, atmet hier alles mit dem Adel und der vergangenen Pracht. Prächtige Landgüter aus altadeliger Generation Kotschubej, der Besitzer des Dorfes in den vorrevolutionären Zeiten, breit ausladende sechshundertjährige Eichen, lebendige Zeugen der Vergangenheit, die von den genialen Malern ausgemalte Kirche, die sich in die malerische Landschaft harmonisch einordnet — Sie geraten angeblich ins Märchen, das sich nach dem langen Schlafen ins Leben zurückgefunden ist.

Tscherniwzi

Tschernowitz ist eine der ältesten Städte der Ukraine, es wurde schon im XII. Jahrhundert auf dem Flussufer Prut gegründet. Es wird oft „kleines Wien“ eventuell deshalb genannt, dass anderthalb Jahrhunderte des Aufenthaltes im Bestand des Österreich-Ungarischen Reiches ihren Niederschlag in bewundernswerten Architekturensembles und dem Charme der altertümlichen Sträßchen gefunden haben, die die Atmosphäre der gemütlichen Kleinstadt der Epoche des alten Europas auch jetzt aufbewahren. Das Phänomen dieser Stadt ist ungewöhnlich toleranter Charakter der Ortsbewohner. Er hat sich dank einer Vielzahl von verschiedenen Kulturen und religiösen Überzeugungen der Leute herausgebildet, die seit vielen Jahrhunderten hier in Frieden und Freundschaft gelebt haben — Ukrainer, Juden, Deutsche, Rumänen, Polen, Russen…

Eine der schönsten Straßen von Tschernowitz — die Olga Kobyljanska-Fußgängerstraße — vergleicht man mit nicht weniger schönen Elysäischen Feldern. Sie wurde früher Panska (Herrengasse) genannt und wurde in Europa damit berühmt, dass jeden Morgen die Hausmeister den Straßendamm mit dem warmen Wasser mit der Seife wuschen und die Fußsteige mit Rosensträußen abfegten.
In früheren Zeiten, als Tschernowitz für hoffnungslose Provinz galt, hat das echte Kunstwerk — einzigartiges Architekturensemble des bekannten tschechischen Architekten Josef Hlávka das Licht der Welt erblickt. Ursprünglich war es die Residenz der bukowiner Metropoliten, und heute — ein schönes Einfamilienhaus, in dem sich die Nationale J. Fedkowitsch-Universität befindet.

Wenn Sie durch Tschernowitz spazierengehen, können Sie auf malerische Straßen hineinkommen, die die Namen der ganz Großen Menschen tragen: von der Straße, die zu Ehren des großen ukrainischen Schriftstellers und Dramatikers Anfang des ХХ. Jahrhunderts Iwan Franko genannt wurde, kann man in die Straße mit dem Namen von Klassiker der rumänischen Literatur Mihai Eminescu, und weiter — in die Goethe-, Schiller-, Adam Mickiéwicz-, und Anton Kochanowskij-Straßen übergehen — der ehemalige Bürgermeister, den bis jetzt die Stadtbürger lieben und verehren.
Wenn man das bukowiner Land sieht — scheint es, als ob man die ganze Welt sieht, hier sind doch die Bekundungen von vielen Kulturen und Konfessionen — orthodoxen, katholischen, jüdischen moslemischen gesammelt… Das ist echtes Wunder, das von unseren Tagen für ein Tausend Jahren in die Vergangenheit übertragen kann.